SCHLAGZEILEN DER IKVU - 2009
Pressekontakt: Bernd Göhrig, Bundesgeschäftsführer des Ökumenischen Netzwerkes Initiative Kirche von unten, presse[at]ikvu.de, Handy: +49 179 524 40 75 oder Bernhard Blumberg, Sprecher des Ökumenischen Netzwerkes Initiative Kirche von unten, Festnetz +49 23 03 77 99 27
28.10.2009 IKvu zur Wahl von Bischöfin Käßmann und Präses
Schneider: Starkes Tandem an EKD-Spitze. Klares Votum für Stilwechsel.
Signal für gesellschaftliche Orientierung und gegen "Abgrenzungsökumene".
Die Wahl von Bischöfin Dr. Margot Käßmann zur Ratsvorsitzenden der EKD
ist ein erfreuliches Votum für einen Stilwechsel im deutschen
Protestantismus. Nach Jahren der Konzentration auf innere Befindlichkeiten
und mediale Präsenz kündigt sich mit ihrer Wahl eine Rückkehr zu
gesellschaftlich brennenden Fragen an. ...weiter
22.10.2009 200 Tage vor dem Ökumenischen Kirchentag: IKvu
vermisst ökumenische Impulse.
Aggressive Profilierung von oben schadet Ökumene und vernachlässigt
gesellschaftliche Probleme.
200 Tage vor dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 ist keine Vorwärtsbewegung
im ökumenischen Prozess erkennbar - stattdessen prägen Schuldzuweisungen
und Bremsmanöver von beiden Seiten die "Ökumene von oben". ...weiter
20.10.2009 Ökumene im Rückwärtsgang? - Unterwegs zum Ökumenischen
Kirchentag in München2010
Dr. Herbert Koch stellt kritische Fragen 200 Tage vor dem Ökumenischen
Kirchentag. ...weiter
13.10.2009 IKvu
unterstützt Forderung nach einem jüdischen und muslimischen Feiertag.
Geniale Idee zur Förderung von Toleranz. Besitzstandsdenken der Kirchen
herausgefordert.
Der Vorschlag von Kenan Kolat und Stephan Kramer, den offiziellen
Kalender um einen muslimischen und einen jüdischen Feiertag zu ergänzen,
ist schlicht genial: Es gibt in Deutschland noch immer einen großen
Nachholbedarf in der öffentlichen Anerkennung unserer Gesellschaft als
multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. ...weiter
12.10.2009 Ein
mutiges Zeichen für Ökumene von unten! - Der Koran: Präsentation der Übersetzung
von Ahmad Milad Karimi im Verlag Herder zur Frankfurter Buchmesse.
Zur Frankfurter Buchmesse präsentiert die IKvu die Neuübesetzung des Koran
durch den jungen Islamwissenschaftler, Philosoph und Dichter Ahmad Milad
Karimi, im September im Verlag Herder erschienen. ...weiter
09.07.2009: Zur Enzyklika "Caritas in Veritate": Kein
mutiges Wort angesichts der Krisen
Lange mit Spannung erwartet, ist sie nun veröffentlicht: die päpstliche
Sozialenzyklika "Caritas in Veritate". Doch der Text ist
inhaltlich verworren und im Ergebnis dünn und schwammig....
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29.05.2009: Der 75. Jahrestag der Barmer Theologischen Erklärung
ist eine Mahnung an die EKD
Die Barmer Theologische Erklärung wurde auf der ersten Bekenntnissynode
der Bekennenden Kirche von 29. - 31. Mai 1934 in Wuppertal-Barmen
verabschiedet. Sie bezeichnet einen der wenigen Momente, da die evangelische
Kirche in Deutschland ernsthaften Widerstand gegen den totalitären Anspruch
des nationalsozialistischen Weltanschauungsstaates geleistet hat. ...
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13.05.2009: Papstbesuch in Israel, noch immer kein
Schuldeingeständnis der Kirche
Die
vergangenheitspolitischen Akzente Benedikt XVI. waren bisher durchweg
negativ - besonders nach der Rehabilitierung des Shoah-Leugners Williamson
stand der Besuch in Israel seit Wochen unter einem hohen Erwartungsdruck. ...weiter
26.04.2009: IKvu-Versammlung in Eschborn
Themen waren der Rücktritt des Sprechers Dr. Plisch und die Wahl seines
Nachfolgers Bernhard Blumberg, außerdem der Volksentscheid des Vereins
"Pro Reli" in Berlin, die Planungen für den 2. Ökumenischen
Kirchentag 2010 in München sowie die aktuelle politische Entwicklung in El
Salvador. ...weiter
19.02.2009: Bischof Müllers Beißreflex: Mit autoritärer
Strafandrohung gegen Verantwortung aller Getauften. Positives bischöfliches
Leitbild dringend nötig.
Kleingeistig und provinziell geht der Streit um die rechtskonservative
Piusbruderschaft in die nächste Runde: ...weiter
04.02.2009: IKvu kritisiert Ablenkungsmanöver des Papstes.
Benedikt hält im Kern an Bischof Williamson fest. Kurswechsel im Vatikan
dringend nötig.
Papst Benedikt XVI. nutzte die Chance der heutigen Audienz nicht für
eine unmissverständliche Entschuldigung und um seine Entscheidung bzgl. der
Piusbruderschaft zu revidieren. Vielmehr forderte der Vatikan im Anschluss
Bischof Williamson auf, seine Leugnung der Shoah "eindeutig und öffentlich"
zu widerrufen. ...weiter
03.02.2009: IKvu
begrüßt Forderung von Bundeskanzlerin Merkel nach Klarstellung durch
Benedikt XVI. Papst muss sich selbst entschuldigen. Pius-Bruderschaft schließt
sich selbst aus der Kirche aus.
Die IKvu begrüßt die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Die IKvu
begrüßt die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Papst Benedikt
XVI. nach einer eindeutigen Absage an die Leugnung der Shoah. Seit Tagen
wartet alle Welt angesichts des Skandals um die Rehabilitierung der
rechtsextremen und antisemitischen Piusbruderschaft auf eine
unmissverständliche Reaktion des Papstes. ...weiter
Pressemitteilungen aus dem Jahr 2008, 2007, 2006
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