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Kirche von unten (IKvu) Oscar-Romero-Haus Heerstraße 205 53111 Bonn Fon: 0228 / 692165 |
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+++ pressemitteilung +++
Bunt, lebendig und scharf
Initiative Kirche von unten startet mit Schwung
in das 26. Jahr!
Oscar-Romero-Haus/Bonn, den 30.03.06.
Neue Mitgliedsgruppen, ein junges Leitungsteam und starke Themen - so startet
das Ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) an
diesem Wochenende mit einem Kongress in Berlin in das 26. Jahr der Initiative.
Äußerst positiv fällt das Resumee der vergangenen 5 Jahre, seit dem letzten
Jubiläum aus: Das Netzwerk hat sich - als Zusammenschluss von 37 Basisgruppen
und Organisationen - reformiert und neu aufgestellt, um seinen Aufgaben als
linkschristlicher politischer Akteur und als Korrektiv der Großkirchen effektiv
nachkommen zu können.
"Die Kirchen in Deutschland sind zu oft verstrickt in ihre eigenen bürokratischen
Ängste, lassen sich von der Kirchensteuer ihre Politik diktieren - da bleiben
die evangelische Freiheit und das mutige Glaubenszeugnis oft auf der
Strecke.", so Dr. Uwe-Karsten Plisch (41), IKvu-Sprecher aus der Bundes-ESG.
"Umso wichtiger, dass wir daran erinnern und vor allem jungen Menschen
zeigen: Kirche kann auch anders sein!"
Seit 2001 ist die IKvu auch auf Evangelischen Kirchentagen in Kooperation mit
nahestehenden Organisationen mit eigenen Themenzentren vertreten. Vor allem die
Afrika-Zentren stießen 2003 in Berlin und 2005 in Hannover auf größte
Resonanz, weil es mit ihnen gelang, die brennenden Probleme des vergessenen
Kontinents - wie AIDS, Armut, Bürgerkrieg und Rassismus - zu fokussieren. Vor
allem junge KirchentagsbesucherInnen finden hier wieder Zugang zu diesen Themen.
Mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag in München 2010 kündigt die IKvu
ihre engagierte Beteiligung an: "Auf der Basis einer fundierten
theologischen und praktischen Vorbereitung werden wir eigene Vorstellungen in
den München-Prozess einbringen - der derzeitige Schmusekurs der
Kirchenleitungen verwischt als Ökumene von oben nur die Probleme an der
Gemeindebasis. Fitte Gemeindemitglieder kehren den Kirchen den Rücken und die
profillosen Ja-Sager bleiben zurück. Gerade jetzt ist also eine profilierte
Von-unten-Perspektive nötiger denn je!", so Verena Mosen (30),
IKvu-Sprecherin.
Bei dem Kongress am kommenden Wochenende in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin
erwartet sich die IKvu wichtige Anregungen von profilierten Persönlichkeiten
aus Politik und Kirche: Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Gesine Lötzsch
(Die Linkspartei.PDS), Torsten Hilse (SPD), Tobias Pflüger (Linksfraktion im
Europaparlament) und Fanny Dethloff (Bundesvorstand "Asyl in der
Kirche"), Dr. Elisabeth Raiser (Präsidium des Evangelischen Kirchentages)
sowie Padre Gerardo Pöter OP (El Salvador) u.a.
Themen wie Kirchenasyl und Illegalität, Krieg und Friedenseinsätze, Rassismus
und Armut, politische Bildung und deutsche Leitkultur gelten der IKvu dabei als
zentrale Herausforderungen für eine linke christliche Politik.
Das Programm des Kongresses und ausführliche Information: www.ikvu.de
Während der Veranstaltung stehen
InterviewparterInnen zur Verfügung.
Bernd Hans Göhrig
Bundesgeschäftsführer
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Initiative Kirche von unten (IKvu) ist ein ökumenisches Netzwerk von 37
Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen Gruppen in der
Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der
Befreiungstheologie.
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Kontakt:
Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer
Tel: 0179 524 40 75
Verena Mosen (CfS),
IKvu - Sprecherin
Tel: 0170 73 26 06 8
Dr. Uwe-Karsten Plisch (ESG),
IKvu - Sprecher
Tel: 030 44 67 38 11
email: presse@ikvu.de
http://www.ikvu.de
Initiative Kirche von unten (IKvu)
Oscar-Romero-Haus, Heerstraße 205, 53111 Bonn