| Initiative
Kirche von unten (IKvu) Oscar-Romero-Haus Heerstraße 205 53111 Bonn Fon: 0228 / 692165 |
![]() |
+++ pressemitteilung +++
BONN, 7.1.2005. Mit Entsetzen hat das Ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) auf den Vergleich von Kardinal Meisner zwischen dem Holocaust und Schwangerschaftsabbrüchen reagiert.
"Wie weit kann Meisner noch in seinen beleidigenden und volksverhetzenden Äußerungen gehen, ohne dass die Bischofskonferenz und der Vatikan reagieren? Hier werden Frauen in Not mit KZ Schergen verglichen und das Leid des jüdischen Volkes relativiert!" empörte sich Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer der IKvu. Nach der "roten Karte" der IKvu-Mitgliedsgruppe "Leserinitiative Publik" anlässlich des Auftrittsverbots von Bischof Gaillot in Bonn solle Meisner nun endgültig der Platzverweis erteilt werden.
Göhrig sagte weiter: "Mit diesem Vergleich hat er seine Autorität als Bischof endgültig verwirkt und der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit und dem jüdisch-christlichen Dialog großen Schaden zugefügt." Die IKvu hofft, dass sich nach dem Zentralrat der Juden auch die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland zu Meisners unmöglichem Vergleich äußert und ihn auffordert, die Konsequenzen daraus zu ziehen.
Kontakt: Tim Schmidt,
Pressesprecher
Tel: (030) 25 81 19 19
mobil: 0174 941 54 97
Internetfax: 069 / 13303730080
email: presse@ikvu.de
IKvu-SPECIAL: "Joachim Meisner - der schwarze Kardinal"